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Steak

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Wenn die Tage länger werden, die Abende warm bleiben und Familie und Freunde
gemeinsam am Grill zusammenkommen, gibt es kaum etwas Schöneres als ein
großes Stück Fleisch in der Mitte des Tisches, das alle gemeinsam genießen
können. Genau dafür ist das Tomahawk-Steak wie gemacht.
Für dieses Rezept habe ich ein rund 1,4 Kilogramm schweres Tomahawk-Steak von
Château Boeuf verwendet. Serviert wird es auf einer großen Platte mit geschmortem
Tomaten-Feta-Gemüse und knusprig gegrilltem Sauerteigbrot. Ein Gericht zum
Teilen, Genießen und Zusammensein – perfekt für ein entspanntes Sommerfest im
Garten.


Was macht ein Tomahawk-Steak so besonders?
Das Tomahawk-Steak zählt zu den beeindruckendsten Zuschnitten überhaupt. Es
stammt aus der Hochrippe des Rindes und entspricht im Grunde einem besonders
dicken Rib-Eye-Steak mit langem Rippenknochen. Durch den charakteristischen
Knochen erinnert die Form an ein Tomahawk-Beil, was dem Cut seinen Namen
gegeben hat.
Neben seiner imposanten Optik überzeugt das Tomahawk vor allem durch seine
ausgeprägte Marmorierung. Diese feinen Fettäderchen sorgen beim Grillen für
Saftigkeit, intensives Aroma und einen unverwechselbaren Geschmack. Gleichzeitig
eignet sich dieser Cut hervorragend für die Zubereitung auf dem Grill, da die Dicke
des Steaks ein scharfes Angrillen ermöglicht, ohne dass das Fleisch im Inneren zu
schnell durchgart.


Château Boeuf – französische Fleischkultur mit Verantwortung
Wer ein besonderes Steak zubereiten möchte, sollte auch auf die Herkunft achten.
Château Boeuf steht für hochwertiges französisches Rindfleisch aus
familiengeführten Betrieben. Die Tiere wachsen in kleinen Herden auf und profitieren
von einer Haltung mit viel Bewegungsfreiheit und Außenklima (Haltungsform 3).
Verarbeitet werden ausschließlich ausgewählte Fleisch- und Zweinutzungsrassen,
die für ihre Fleischqualität bekannt sind. Das Ergebnis ist ein besonders
aromatisches Fleisch mit feiner Struktur und ausgezeichneter Marmorierung.
Ein weiterer Vorteil: Château Boeuf bietet neben klassischen Zuschnitten auch viele
besondere Cuts wie Bavette, Onglet, Côte de Boeuf oder eben das Tomahawk-
Steak an. Erhältlich ist das Sortiment exklusiv an der Bedientheke von REWE.


Warum eine Himbeer-Orangen-Marinade?
Rindfleisch und Früchte wirken auf den ersten Blick ungewöhnlich. Tatsächlich
harmonieren die fruchtigen Aromen von Himbeeren und Orange hervorragend mit
dem kräftigen Geschmack eines Tomahawk-Steaks.

Die Himbeeren bringen Frische und leichte Säure mit, während die Orange für
sommerliche Zitrusnoten sorgt. Honig rundet die Marinade ab und sorgt später für
eine leicht karamellisierte Oberfläche.
Wichtig dabei: Die Marinade wird nicht zu Beginn aufgetragen. Durch den
enthaltenen Fruchtzucker würde sie bei direkter Hitze schnell verbrennen. Deshalb
kommt sie erst während der letzten Garphase auf das Fleisch.

Tomahawk-Steak

Tomahawk-Steak

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen: 4 Personen
Gericht: Steak
Küche: Deutsch

Zutaten
  

Steak
  • 1 Stk. Tomahawk-Steak von Château Boeuf (ca. 1,4 kg)
  • Salz
Zutaten für die Himbeer-Orangen-Marinade
  • 200 g Himbeeren
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Strk Orange abrieb
  • 1 Stk. rote Zwiebel klein
  • 1 TL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
Zutaten für das Tomaten-Feta-Gemüse
  • 300 g Feta
  • 200 g Rispentomaten
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
Sonstiges
  • 4 Scheiben Sauerteigbrot

Method
 

  1. Für die Marinade Himbeeren, Honig, Olivenöl, rote Zwiebel, Orangenabrieb, Senf,
    Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und zu einer feinen Marinade pürieren.
    Das Tomahawk-Steak rundum salzen und anschließend auf dem Grill über direkter
    Hitze von beiden Seiten kräftig angrillen, bis eine schöne Kruste entsteht.
    Danach das Steak in die indirekte Grillzone legen. Ein Fleischthermometer in die
    dickste Stelle stecken und das Fleisch langsam auf eine Kerntemperatur von etwa
    55 °C ziehen lassen. Für ein perfekt medium gegartes Tomahawk ist diese
    Temperatur ideal.
    Etwa 10 bis 15 Minuten vor Ende der Garzeit das Steak alle zwei Minuten mit der
    Himbeer-Orangen-Marinade bepinseln. Dadurch entsteht eine wunderbar
    aromatische Glasur, ohne dass die Marinade verbrennt.
    Währenddessen den Feta in eine feuerfeste Form setzen. Die Rispentomaten darum
    verteilen und alles mit Honig, Kräutern der Provence, Salz und Olivenöl verfeinern.
    Die Form ebenfalls in die indirekte Grillzone stellen und mitgaren.
    Zum Schluss die Sauerteigbrotscheiben kurz über direkter Hitze knusprig grillen.

Servieren wie beim Familienfest
Für mich lebt dieses Rezept vom gemeinsamen Genießen. Deshalb serviere ich
alles auf einer großen Platte in der Mitte des Tisches.
Das aufgeschnittene Tomahawk-Steak bildet den Mittelpunkt. Daneben kommen das
geschmolzene Tomaten-Feta-Gemüse und die knusprigen Sauerteigbrotscheiben.
Jeder nimmt sich, worauf er gerade Lust hat. Genau so stelle ich mir einen perfekten
Sommerabend vor: Gutes Fleisch, einfache Zutaten, Familie und Freunde am Tisch
und ein Gericht, das zum Teilen gemacht wurde.
Fazit
Dieses Tomahawk-Steak von Château Boeuf ist mehr als nur ein Grillrezept. Es ist
ein echtes Sommerprojekt für alle, die gutes Fleisch schätzen und besondere
Momente mit ihren Liebsten genießen möchten.
Die Kombination aus saftigem Tomahawk, fruchtiger Himbeer-Orangen-Marinade,
cremigem Feta und geröstetem Sauerteigbrot macht dieses Gericht zu einem echten
Highlight für die Grillsaison.

Hast du das Tomahawk-Steak von Château Boeuf probiert?

Ich hoffe, es hat dir geschmeckt! Ich würde mich freuen, wenn du mir erzählst, wie es dir gefallen hat. Falls du es noch nicht getan hast, folge mir gerne auf meinen Social Media Kanälen und teile das Rezept mit deinen Freunden. Auf Instagram habe ich zum Beispiel viele Rezepte im Videoform. Wenn dir dieses Rezept gefallen hat, schau dir auch unbedingt meine anderen Rezepte an. Hier findest du zum Beispiel ein tolles Rezept für eine schnelle Aioli.

Das Bürgermeisterstück – ein unterschätzter Klassiker

Für den dritten Beitrag mit Château Boeuf habe ich mir das Bürgermeisterstück
vorgenommen – auch bekannt als Tri Tip oder Pastorenstück. Dieses Stück liegt
zwischen Hüfte und Kugel und überzeugt durch seine feine Marmorierung, Saftigkeit
und den intensiven Eigengeschmack.
Ich habe mich entschieden, daraus ein Steak-Sandwich mit Pilzen und
karamellisierten Balsamico-Zwiebeln zu machen – ein Gericht, das rustikal und
elegant zugleich ist.

Steak-Sandwich mit Bürgermeisterstück von Château Boeuf

Steak-Sandwich

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen: 4 Personen
Gericht: Sandwich, Steak, Steaksandwich
Küche: Amerikanisch, Deutsch, Französisch

Zutaten
  

  • 600 g Bürgermeisterstück von Château Boeuf
  • Salz gemahlen
  • Pfeffer gemahlen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 Stk. Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 200 g Champignons
  • 1 EL Butter für die Pilze
  • 1 Stk. Knoblauchzehe fein gehackt
  • 2 Stk. Zwiebeln groß
  • 1 EL Brauner Zucker
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Balsamico Essig
  • 1 Stk. Baguette
  • 2 EL Senf mittelscharf

Method
 

Fleisch vorbereiten
  1. Das Bürgermeisterstück in kleine Steaks schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und in einer heißen Pfanne mit Olivenöl rundum scharf anbraten.
Glasieren
  1. Butter, eine angedrückte Knoblauchzehe und den Rosmarinzweig dazugeben. Das Fleisch in der Butter glasieren, bis es goldbraun ist. Anschließend kurz ruhen lassen.
Pilze anbraten
  1. In einer separaten Pfanne Olivenöl erhitzen und die Champignons darin scharf anbraten. Butter und gehackten Knoblauch dazugeben, kurz mitbraten und dann beiseitestellen.
Karamellisierte Zwiebeln
  1. In einer Pfanne Butter und braunen Zucker schmelzen lassen, bis der Zucker leicht karamellisiert. Dann die Zwiebelringe hineingeben und mit Balsamico-Essig ablöschen. Die Zwiebeln darin wenden, bis sie weich, glänzend und aromatisch sind.
Sandwich bauen
  1. Das Baguette längs halbieren und beide Seiten mit je einem Esslöffel Senf bestreichen. Die Pilze darauf verteilen, das in Scheiben geschnittene Bürgermeisterstück darüberlegen und zum Schluss die Balsamico-Zwiebeln darauf geben. Deckel drauf, leicht andrücken – fertig!

Das Bürgermeisterstück von Château Boeuf zeigt in diesem Rezept, wie vielseitig
und aromatisch dieses Teilstück ist. Außen kräftig gebräunt, innen saftig rosa,
kombiniert mit der Süße der Zwiebeln und der Würze des Senfs – ein echtes
Soulfood-Sandwich, das Fleischliebhaber begeistert.

Hast du das Steak-Sandwich getestet?

Ich hoffe, es hat dir geschmeckt! Ich würde mich freuen, wenn du mir erzählst, wie es dir gefallen hat. Falls du es noch nicht getan hast, folge mir gerne auf meinen Social Media Kanälen und teile das Rezept mit deinen Freunden. Auf Instagram habe ich zum Beispiel viele Rezepte im Videoform. Wenn dir dieses Rezept gefallen hat, schau dir auch unbedingt meine anderen Rezepte an. Hier findest du zum Beispiel ein tolles Rezept für eine schnelle Aioli.

Der Weg zum perfekten Steak – Alles, was du wissen musst!

Ein saftiges, zartes Steak ist für viele der kulinarische Höhepunkt eines guten Essens. Doch die Zubereitung will gelernt sein! In diesem Blogbeitrag tauchen wir in die Welt des Steaks ein: Wir erklären, wo welches Stück sitzt, welche Vorteile die verschiedenen Cuts haben, und geben Tipps zu Garstufen und Zubereitung. Am Ende erwartet dich ein Rezept für das perfekte Steak, kombiniert mit einem cremigen Kürbisrisotto.


Die wichtigsten Steak-Cuts und ihre Eigenschaften

  1. Filet (Tenderloin)
    • Lage: Aus dem Lendenbereich, nahe der Wirbelsäule.
    • Merkmale: Extrem zart, da der Muskel wenig beansprucht wird.
    • Vorteile: Ideal für feine Gerichte, schmeckt pur oder mit milden Saucen.
    • Garstufe: Perfekt bei medium-rare.
  2. Ribeye
    • Lage: Aus dem vorderen Rücken, zwischen den Rippen.
    • Merkmale: Stark marmoriert, saftig und aromatisch.
    • Vorteile: Der hohe Fettgehalt sorgt für intensiven Geschmack.
    • Garstufe: Durch die Marmorierung hervorragend bei medium.
  3. Rumpsteak (Sirloin)
    • Lage: Vom hinteren Rücken, nahe der Hüfte.
    • Merkmale: Fester, aber mit intensivem Geschmack.
    • Vorteile: Universell einsetzbar, eignet sich auch für Marinaden.
    • Garstufe: Von rare bis medium-well.
  4. T-Bone und Porterhouse
    • Lage: Kombination aus Filet und Rumpsteak, getrennt durch den T-förmigen Knochen.
    • Merkmale: Großzügige Portion mit zwei Texturen.
    • Vorteile: Ideal für Grillfans.
    • Garstufe: Optimal bei medium.

Die wichtigsten Garstufen für Steak

  • Rare (45–50 °C): Innen rot und roh, sehr saftig.
  • Medium-Rare (50–55 °C): Innen zart rosa mit leichtem Bratenrand, perfektes Gleichgewicht.
  • Medium (55–60 °C): Gleichmäßig rosa, fester in der Textur.
  • Medium-Well (60–65 °C): Nur ein Hauch rosa, eher trocken.
  • Well-Done (>65 °C): Komplett durchgebraten, oft weniger saftig.

Ein Fleischthermometer ist der beste Freund eines Steakliebhabers, um die gewünschte Garstufe zu treffen!

Das perfekte Steak mit Kürbisrisotto

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen: 2 Personen
Gericht: Fleisch, Kürbis, Risotto, Steak
Küche: Amerikanisch, Deutsch, Italienisch

Zutaten
  

Steak Zubereitung
  • 2 Stk. Steak Ribeye, Filet, etc
  • Salz grobes Meersalz
  • Pfeffer frisch gemahlen
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 Stk. Zweige Thymian frisch
  • 1 Stk. Knoblauchzehe

Kürbis Risotto

  • 200 g Risottoreis
  • 200 g Hokkaidokürbis
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Weißwein
  • 2 EL Butter
  • 80 g Parmesan
  • 2 EL Creme Fraiche
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Method
 

Steak
  1. Die Steaks mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur erreichen.Mit etwas Küchenpapier trocken tupfen.
  2. Eine gusseiserne oder Edelstahlpfanne stark erhitzen.Das Butterschmalz oder Öl hineingeben und die Steaks bei hoher Hitze scharf anbraten:Pro Seite: 1–2 Minuten, bis sich eine goldbraune Kruste bildet.
  3. Die angedrückte Knoblauchzehe und die Thymianzweige in die Pfanne geben.Optional: Das Steak während des Bratens mit einem Löffel heißem Fett übergieße
  4. Die Steaks auf ein Backblech oder in eine ofenfeste Form legen.Im vorgeheizten Ofen bei 120 °C auf die gewünschte Kerntemperatur bringen:Rare: 45–50 °CMedium-Rare: 50–55 °CMedium: 55–60 °CMedium-Well: 60–65 °CWährend des Nachziehens die Steaks mit Alufolie leicht abdecken.
  5. Die Steaks nach dem Ofen 5 Minuten ruhen lassen, damit die Fleischsäfte sich verteilen.
  6. Vor dem Servieren großzügig mit grobem Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Risotto
  1. Die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf warm halten.Den Kürbis würfeln, die Schalotte fein hacken.
  2. In einem Topf das Olivenöl erhitzen.Die Schalotte glasig dünsten, dann die Kürbiswürfel hinzufügen und ca. 5 Minuten anbraten.
  3. Den Risottoreis in den Topf geben und unter Rühren kurz anschwitzen, bis er leicht glasig wird.
  4. Mit dem Weißwein ablöschen und rühren, bis der Wein fast vollständig eingekocht ist.
  5. Nach und nach die warme Gemüsebrühe in kleinen Mengen hinzufügen, dabei ständig rühren.Immer erst neue Brühe zugeben, wenn die vorherige fast vollständig aufgenommen wurde.Diesen Vorgang ca. 20 Minuten wiederholen, bis der Reis cremig und al dente ist und der Kürbis weich ist.
  6. Butter und geriebenen Parmesan einrühren.Mit Salz und Pfeffer abschmecken.Zum Schluss 2 EL Crème fraîche unterziehen, um das Risotto besonders cremig zu machen.
    ServierenDas Risotto auf vorgewärmten Tellern anrichten.Die Steaks daneben platzieren und bei Bedarf mit etwas Bratensud aus der Pfanne beträufeln.

Hast du das Steak mit Risotto getestet?

Ich hoffe, es hat dir geschmeckt! Ich würde mich freuen, wenn du mir erzählst, wie es dir gefallen hat. Falls du es noch nicht getan hast, folge mir gerne auf meinen Social Media Kanälen und teile das Rezept mit deinen Freunden. Auf Instagram habe ich zum Beispiel viele Rezepte im Videoform. Wenn dir dieses Rezept gefallen hat, schau dir auch unbedingt meine anderen Rezepte an. Hier findest du zum Beispiel ein tolles Rezept für eine schnelle Aioli.